Leckt mich am Arsch

Und hört auf mir diese voll beschissenen Sammel-SMS zu schicken die ihr mir alle letztes Jahr schon verpasst habt. Gibt´s da einen Scheduler in euren Mobiltelefonen oder sowas? Dieses zwanghafte Komunikationsbedürfniss in der Silvesternacht geht mir echt auf den Zeiger. Ich hab euch alle das letzte Jahr nicht angerufen und ihr mich nicht. Also was soll´s? Denkt mal lieber an die armen Schweine deren Autos und Häuser ihr gerade angezündet habt mit eurer blöden Böllerei, die Feuerwehr kommt dann später weil ja der Satelit gerade durchgeschmort ist von euren bekloppten SMS.

Kunst aus Körperteilen

bild026 Hallo Kollegen, wie groß wäre die Wahrscheinlichkeit gewesen, daß ich heute Abend, am letzten Tag des Novembers meinen Weihnachtskalender mitgenommen hätte? Sähe sicher nicht besser aus auf dem Nachttisch meiner Freundin, als eine sauber abgetrennte menschliche Hand, den passenden Kopf locker in die Luft werfend. Mit einer kleinen Schaltung lässt sich da bestimmt was machen. Ich ruf dann mal meine Mutter an, die strickt Mützen für alle, damit ihr mal was sinnvolles mit euren Köpfen machen könnt…

World of Warcraft macht weich im Kopf

Ich spiele gerade eine Runde World of Warcraft gespielt. Soweit so gut. Wir waren eben im Geschmolzenen Kern, Retro Raid, hat auch Spaß gemacht. Einer der Kollegen Mitspieler war die ganze Zeit nicht so richtig bei der Sache. Was hat er wohl gemacht? Wie später rauskam hatte er keinen Sex nebenbei, hat Staubgesaugt oder sowas… Er hat nebenbei Anion gespielt. Das ist ja mal korrekt Abhängig. Ein MMORPG im Hintergrund und dann das andere spielen.

Körpermusik

Kennt ihr das? Bei Schnupfen, diessen Druck auf den Ohren und so?

Wenn man seinen Körper im Griff hat kann man da tolle Geräusche mit machen, wenn beim Abschwellen der Schleimhaut oder wenn man gerade einen herrlich großen, gelben Tennisball ins Taschentuch gedrückt hat, sich die Umgebungsluft ihren Weg in die Nebenhöhlen sucht…

Ist auch voll der Renner auf Meetings, obwohl die Kollegen dann schnell enttäuscht sind, wenn man die Nationalhymne nicht hinbekommt auf dem linken Nasenloch…

Festival of Lights

img_7508 Ich war die Tage beim Festival of Lights unterwegs, eine schöne, wenn auch nasskalte Sache. Die Tour vom Alexanderplatz bis zum Reichstag und dann ab mit der neuen Kanzler(innen) U-Bahn zurück. Habe einige Sachen dazugelernt über Aviable Light Fotografie und wie kalt es doch mitte Oktober schon sein kann.

Berlin scheint doch keine solch tolle Metropole zu sein wie alle immer behaupten. Wie kann es denn sein, daß ein weltweit operiernder Kafferöster um 22 Uhr schon zu hat. Klar Filiale auf dem Land werdet ihr sagen, aber mit nichten. Gegenüber vom Adlon am Brandenburger Tor war nix mit frischem Kaffee und nem Keks. Man hört heute auch keine Musik aus dem plärrenden Mobiltelefon mehr. iPods sind auch out, genauso wie der gute alte Walkmen, heute latscht man mit dem Netbook durch die S-Bahn, dank UMTS sind dann alle Mittendrin statt nur dabei.

Die Fotos sind in der Gallerie Festival of Lights

Der deutsche Hartkeks mit der weichen Füllung

Gestern Abend im Kino, der neue Film “Männerherzen”, hat mir gefallen, war lustig und für einen deutschen Film sehr gut. Aber nun gut, das ist ja Geschmackssache. Viel interessanter war eigentlich die übliche Freakshow die im Kino zu beobachten war.

Die beiden Sitze neben uns waren noch frei, da kamen 2 Typen, knapp 1,80 bis 1,90 groß, der Typ teutonisches Alphamännchen mit Fitnissaffinität im Oberkörperbereich und Designerbrille. Zwiebellook scheint in der Szene auch wieder angesagt zu sein. Die Jacke mit freundlich teutonischen Parolen wie “Jammert nicht – kämpft!” und ähnlichen Weisheiten, in einer wunderbaren altertümlichen Schrift, spiegelte sich auf auch dem T-Shirt wieder. Vielleicht B.O.G.O.F. oder Sommerschlussverkauf im Szenegeschäft, oder einfach zur festigenden Übung und Wiederholung. Die waren lustig anzusehen die beiden Helden, mit ihrem Picolo in der Hand…

Dessert Storm in Schönefeld

sandsturm Gestern war wieder einer der Tage, an denen der Wind größere Mengen Sediment auf der Flughafenbaustelle eingesammelt hat. Sah aus wie beim Dessert Storm, fehlten nur die irakischen Panzer.

5 Minuten an der Frischen Luft und es knirschte herrlich zwischen den Zähnen, naja, früher haben sie sich ja auch die Beißerchen mit Zahnsand geputzt.

Riesen (Menschenmenge) in Berlin

img_7422   img_7411 Frohen Mutes begaben wir uns am heutigen Tag der deutschen Einheit in die berliner Innenstadt um uns das Spektakel mit den Riesen anzuschauen. Puppenspieler, Kräne und 15m hohe Figuren, hörte sich interessant an, also nix wie hin…

Am Bahnhof Bellevue geparkt, den kleinen Spaziergang rüber in den Tiergarten, wo die Farbe grün ziemlich dominierend war. Zwischen grünen Bäumen rannten ziemlich viele Polizisten rum. Einige hatten auch die Ruhe weg und saßen gemütlich in ihren Fahrzeugen, das Notebook auf dem Armaturenbrett und guckten Fernsehn. Ein privater Sicherheitsdienstleister suchte stichprobenartig in den Taschen und Rucksäcken der Leute nach Geburtstagsgeschenken von der al-Qaida. Sicher in den Tiergarten eingeschleust schlossen wir uns einer größeren Menschenmenge an, die völlig zombomat in Richtung Brandenburger Tor ging, dann auf einmal links in den Wald abbog um dann an einer offenen Stelle im Hochsicherheitsbauzaun den Tiergarten wieder zu verlassen. Wie Snake Plissken sind wir glücklicherweise nicht der gelben Linie gefolgt.

img_7423 Was immer wieder schön anzusehen war, waren hübsche rote Schilder, die mich doch sehr in fast allen meiner Grundrechte beschneiden wollten. Nicht gucken, nicht knipsen, nicht nachdenken, nicht töten, nicht Feuer machen – Schnauze halten und weiterlaufen ! Ist schon toll, das auf einer gratis Veranstaltung irgendwer solche Schilder aufbammelt und dann nicht mal mit “Liebe Grüße euer Gott”, “Ich will das so Schaaaatz!” oder “Der Polizeipräsident von Berlin” unterschreibt.

Weiter gings zum Reichstag, wo angeheiterte Vertreter der Nachwendegeneration mit leeren Flaschen um sich warfen, aber dieses mal keiner den Rasen ruinierte. Hinterm Reichstag einen Blick in Richtung Brandenburger Tor, alles voll. Von hinten auf die Linden und alles war vorbei. Die irgendwie ferngesteuerte Menschenmasse bewegte sich wie eine riesige Amöbe durch die Straße. Komplettes Programm mit Kinderwagen, Rolsstühlen und Kleinkindern. Infektionskrankheiten für jedermann, da sich die Probanten minutenlang mit Knoblauch und sonstigen Atem anröchelte.

Da muss auch irgendwo Ausverkauf mit diesen Jack Wolfskin Jacken gewesen sein. Jeder Wichtigtuer machte einen auf betont lässig und Freizeit, holte ab und zu den Blackberry aus der Tasche um einen anderen Vollhorst auf seinem iPhone anzucallen wie voll es hier doch ist und das er an der 7. Linde auf der rechten Straßenseite gegenüber vom Adlon an einer Bank auf seine Frau warte, die mal eben seit 1 Stunde das Klo bei Starbucks benutzt, da sie sich die Klamotten ja nicht auf dem harzigen Dixi einsauen wolle. Freunde, Römer, Landsleute, in der Menschenmasse geht es eher darum warme Socken und feste Schuhe anzuhaben, um zu überleben…

img_7420 img_7412 Fazit der großen Freakshow war, das wir die Riesen nicht gesehen haben, der eine hatte wohl einen Motorschaden und die Riesin war Schuhe kaufen…

Fastfood auch mal ganz in Ruhe

Gestern Abend waren wir im Kino, vorher noch eben fix bei Burger King ein Fleischbrötchen essen. Also ganz normal, aber eigentlich nicht. Das schlechte Spongebob Imitat hinter dem Tresen nahm die Bestellung und die Kohle wohlwollend entgegen, stapelte Pommes, Cola und die zwiebelfreien (irgendwie nur noch gehäckselte Zwiebelabfälle im Teig) Zwiebelringe aufs Tablett mit den Worten: “Bring ich euch an den Tisch…”

So weit, so gut. Pommes gegessen, die Zwiebel in den Zwiebelringen hätte der gute Grissom auch mit dem Massenspektrometer nicht gefunden, dem Typen an der Kasse noch 5 Minuten Zeit gegeben und dann ging´s los. Das Stichwort: “Hier ist ihr Steakehouse Burger…” an einen anderen Kunden vorn an der Kasse startete das Schauspiel. Nach freundlichen aber bestimmten Worten von denen die Brocken “Wenn der Laden voll wäre…”, “…geschlagene 15 Minuten”, “Wäre ja wohl ein Nachtisch drin…” und “…lassen Sie sich ruhig Zeit, ist ja ein Schnellrestaurant” für breites Schmunzeln bei den meisten Gästen sorgte, kam meine Freundin mit dem Siegerlächeln zurück an den Tisch.

abnorme Sexualpraktiken

bild015 Heute war der Tag des Handyfotos. Dieses wunderbare Fahrzeug erinnerte mich an einen Ärzte-Spruch ;-) Tut sowas nicht weh? Ist das nicht irgendwie verboten? Ist sowas denn erlaubt?